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Sep 02, 2023

Rolls-Royce hat erfolgreiche Tests einer 12-Zylinder-Gasvariante des mtu-Motors der Baureihe 4000 L64 durchgeführt, der zu 100 % mit Wasserstoff betrieben wird. Die vom Geschäftsbereich Power Systems durchgeführten Tests zeigten sehr gute Eigenschaften hinsichtlich Effizienz, Leistung, Emissionen und Verbrennung.

Dieser Motor wird die Marktnachfrage nach Wasserstofflösungen im Rahmen der Energiewende bedienen und unseren Kunden als zuverlässige und saubere Stromquelle für Stromaggregate und Blockheizkraftwerke zur Verfügung stehen.

Für das Leuchtturmprojekt enerPort II im deutschen Binnenhafen Duisburg ist im Rahmen der Entwicklung einer klimaneutralen Energieversorgung eines neuen Containerterminals bereits die erste Installation von mtu-Motoren geplant, die zu 100 % mit Wasserstoff betrieben werden.

Der mtu-Gasmotor wird seit mehreren Monaten auf dem Prüfstand getestet und kontinuierlich hinsichtlich Effizienz, Leistung, Emissionen und Verbrennung mit 100 % Wasserstoff als Kraftstoff verbessert. Mit grünem Wasserstoff können diese mtu-Motoren künftig CO2-neutral betrieben werden. Für bereits verbaute Gasmotoren bietet Rolls-Royce eine Umrüstlösung an.

Wir sind sehr zufrieden mit den schnellen Fortschritten. Die sehr geringen Motoremissionen liegen deutlich unter den strengen EU-Grenzwerten, eine Abgasnachbehandlung ist nicht erforderlich.

Aufgrund des unterschiedlichen Verbrennungsverhaltens von Wasserstoff im Vergleich zu Erdgas wurden im Testmotor einige Motorkomponenten – darunter Kraftstoffeinspritzung, Turboaufladung, Kolbendesign und -steuerung – modifiziert. Durch den Einsatz bewährter Technologien im Portfolio von Power Systems, wie zum Beispiel MTU-Turbolader, Einspritzventile sowie Motorelektronik und -steuerung, sei die Entwicklung des Motors zur Nutzung von Wasserstoff jedoch schnell und effizient vorangetrieben worden, so das Unternehmen.

Duisport, einer der größten Binnenhäfen der Welt, baut gemeinsam mit mehreren Partnern ein wasserstoffbasiertes Versorgungsnetz für seinen neuen Terminal auf, der 2024 in Betrieb gehen soll. Der Großteil des Strombedarfs wird künftig im Hafen selbst erzeugt direkt vor Ort aus Wasserstoff CO2-neutral hergestellt. Dies wird durch zwei Blockheizkraftwerke mit mtu-Wasserstoffmotoren der Baureihe 4000 (mit einer installierten Gesamtleistung von 2 MW) sowie drei mtu-Brennstoffzellenanlagen (mit einer installierten Gesamtleistung von 1,5 MW) erreicht.

Gepostet am 17. Januar 2023 in Motoren, Wasserstoff, Markthintergrund | Permalink | Kommentare (0)